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Geschichte der GGG

Das Ruhrgebiet als Wiege der GGG

Reformbedarf im deutschen Bildungswesen

 Georg Picht hatte 1964 auf die Rückständigkeit des deutschen Schulsystems und die drohende „Bildungskatastrophe“ hingewiesen und eine Modernisierung des deutschen Bildungswesens angemahnt. Die viel zu geringe Bildungsbeteiligung wurde als Problem für die Konkurrenzfähigkeit der deutschen Wirtschaft erkannt. Im Rahmen des bundesweiten Schulversuches sollten in NRW insgesamt immerhin 30 Gesamtschulen gegründet werden. Im Sommer 1969 nahmen in NRW die ersten sieben Gesamtschulen ihren Betrieb auf.

 

Der Arbeitskreis Gesamtschule in Nordrhein-Westfalen (AKG)

 Am 25.04.1970 trafen sich im Kreishaus Unna – begrüßt von Landrat Jürgen Girgensohn, dem späteren Kultusminister – Vertreter von 13 korporativen Mitgliedern und 15 Einzelmitglieder zur Beschlussfassung über die Satzung und die Eintragung des Arbeitskreises in das Vereinsregister. Kommunale Schulentwicklung und die pädagogische Arbeit der Gesamtschulen standen von Beginn an im Mittelpunkt der Arbeit.

 

Die Gemeinnützige Gesellschaft Gesamtschule (GGG)

 Auslöser für die Gründung der GGG war eine Empfehlung des Deutschen Bildungsrates auf Gründung eines überregionalen Verbandes. Kurz nach deren Veröffentlichung wurde in Dortmund am 24.01.1969 die GGG gegründet wurde; noch heute hat sie ihren Sitz in Dortmund.

 

Der AKG wird Landesverband der GGG

 Vielfältige Kontakte zwischen dem AKG und GGG führten am 06.02.1971 zu folgendem Beschluss des AKG-Vorstands:

 Der Vorstand beschließt, der nächsten Mitgliederversammlung den Beitritt des AK zur Gemeinnützigen Gesellschaft Gesamtschule vorzuschlagen.

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